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9. Spieltag - Saison 2011/12 - Kreisliga Vorpommern, Staffel Süd






Vereinslogo FRV Plöwen FRV Plöwen - SV Polzow 54
2 : 0 (0 : 0)
Vereinslogo SV Polzow 54


Anstoß: Sonntag, 30.10.2011 - 14:00 Uhr
Wetter: 13°C, heiter
Zuschauer (bei Heimspielen): 75


Aufstellung FRV Plöwen:

TOR: A. Hobom
ABWEHR: C. Erdmann, R. Neumann, S. Hübscher
MITTELFELD: S. Wittkopp (C), G. Salomon, A. Sanow, M. Peschke, P. Splettstößer
STURM: S. Bettac, E. Manthe


Spielverlauf:

Einwechslung E. Ehmke für S. Hübscher (2. min)
Gelbe Karte S. Wittkopp (38. min)
Ball 1:0 S. Bettac (60. min)
Einwechslung T. Engel für E. Manthe (65. min)
Ball 2:0 S. Bettac (75. min)


Plöwen gegen Polzow: Prädikat Spitzenspiel

Das Topspiel an diesem Sonntag war mit Sicherheit die Partie des Tabellenzweiten FRV Plöwen gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenersten aus Polzow. Was die knapp 75 Zuschauer in der Kutzow-Arena geboten bekommen, konnte sich zeigen lassen. Der FRV Plöwen musste auf 2 Positionen umstellen: D. Splettstößer musste verletzungsbedingt pausieren und Hackbarth stand an diesem Wochenende dem Kader leider nicht zur Verfügung. Somit zog sich Neumann in die Zentrale der Abwehrkette zurück und der Kapitän S. Wittkopp rückte ins linke Mittelfeld. Nach dem Anpfiff dann die nächste Schrecksekunde: Hübscher musste nach einem Zweikampf (2. min) verletzungsbedingt ausgewechselt werden, wodurch nochmal umgestellt werden musste. Wittkopp nun links neben Neumann, Ehmke auf die Doppelsechs und P. Splettstößer in den linken Lauf. Das alles hinterließ eine kleine Unordnung und dies nutzten die motivierten Polzower aus. Sie kamen in der Anfangsviertelstunde der Partie deutlich besser ins Spiel und ließen den Ball ordentlich laufen. Der FRV Plöwen fand kaum statt und setzte verunsichert auf Konter. Polzow nach 25 Minuten immer noch mit Chancenüberhang. Die in Grün-Weiß spielenden Hausherren bemühten sich nach der ersten halben Stunde dann im Spiel nach Vorne und standen mit mehr Sicherheit in der Defensive. Der SV unterbrach zum Ende der ersten Hälfte überraschend immer mehr das eigene Spiel und die Partie erwies sich als schwere und zähe Kost. Nach dem Seitenwechsel dann Plöwen wie ausgewechselt. Mehr Ballbesitz, mehr Engagement und die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen schockten den SV, der nun Mühe hatte, sein eigenes Spiel durchzusetzen. Dann, nach einem Missverständnis zwischem dem Polzower Schlussmann und dem eigenem Defensivmann, war Bettac hellwach und netzte zur bis dato etwas glücklichen aber nicht unverdienten Führung des FRV Plöwen ein. Dann war es ein Glücksgriff des Trainergespanns der Löwen, die aus der Not heraus den schon länger pausierenden T. Engel brachten und somit das Offensivspiel überraschend belebten. Fast jeder Angriff lief über den alten Hasen, der zunehmend die Zügel in die Hand nahm und den FRV Plöwen immer mehr Luft verschaffte. Auch die Fans am Spielfeldrand merkten jetzt, dass hier was geht und der Heimsieg eigentlich in greifbarer Nähe liegt. Dann ein kurzer Schock in der 68. Minute, denn ein berechtigter Elfmeter hätte das Spiel kippen können. Nicht nur Fans, auch Spieler hielten den Atem an - es wurde still in dieser Sekunde und alle fokussierten den Blick auf das Spielgerät - Hopp läuft an, scheitert aber an Hobom, der den Strafstoß glänzend parierte. Danach lief dann nur noch selten was bei den Gästen. Nach einem feinem Zuspiel per Hacke durch Engel in den Lauf von Bettac, umkurvte dieser die komplette Defensive im Solo und schlentzte das Leder trocken mit einem Hauch von brasilianischer Fussballkunst traumhaft ins lange Eck. Unter tobenden Jubel beklatschten die Fans den an der Eckfahne unter den eigenen Spieler vor Freude begrabenden Doppeltorschützen. Die 2-Tore-Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unverdient für den FRV Plöwen. In den letzten 10 Minuten versuchten die Polzower dem Spiel noch einen anderen Ausgang zu geben, was aber nicht gelang. Somit bleibt der FRV Plöwen weiterhin auf heimischen Geläuf ungeschlagen und festigt seinen Tabellenplatz in der Spitzengruppe. (sw)