KURZ TICKER: +++ Herzlich Willkommen auf der Seite des FRV Plöwen +++
FRV Plöwen auf Twitter FRV Plöwen auf Google+

2. Spieltag - FC Einheit Strasburg II gegen FRV Plöwen - Saison 2012/13




Vereinswappen FC Einheit Strasburg FC Einheit Strasburg II - FRV Plöwen
3 : 3 (2 : 3)
Vereinswappen FRV Plöwen


Anstoß: Sonntag, 02.09.2012 - 14:00 Uhr
Wetter: 19°C, heiter
Zuschauer (bei Heimspielen): /


Aufstellung FRV Plöwen:

TOR: E. Wörmsdorf
ABWEHR: T. Kaminski, R. Neumann, E. Ehmke, A. Lankow
MITTELFELD: S. Hübscher, S. Wittkopp, A. Sanow (C), X. Rieck
STURM: D. Hackbarth, T. Rippka


Spielverlauf:

Ball 0:1 X. Rieck (10. min)
Ball 0:2 X. Rieck (18. min)
Ball 0:3 D. Hackbarth (30. min)
Ball 1:3 Eigentor (35. min)
Ball 2:3 (43. min)
Einwechslung A. Hobom für T. Rippka (46. min)
Gelbe Karte T. Kaminski (55. min)
Einwechslung P. Splettstößer für A. Lankow (75. min)
Einwechslung T. Erdmann für X. Rieck (85. min)
Gelbe Karte P. Splettstößer (87. min)
Ball 3:3 (94. min)


Plöwen lässt zwei Punkte in Strasburg liegen

Spiele in Strasburg enden für den FRV Plöwen meist kurios. Die Partie auf der Reuterkoppel am zweiten Spieltag war wiederum für die Löwen aus Plöwen kurios. Der Zuschauer bekam für sein Eintrittsgeld jedoch alles geboten: viele und schöne Tore, aufregende und dramatische Szenen.

Mit dem Heimsieg gegen Hammer im Rücken fuhr der FRV Plöwen zum vermeintlichen Angstgegner nach Strasburg. Warum Angstgegner? Man weiß nie, wie die Spiele auf der Reuterkoppel enden werden, denn diese Begegnung ist wahrlich immer mit dem Prädikat „kurios“ ausgezeichnet. Diesmal wollten die Löwen aus Plöwen diesen Bann und irgendwie auch Fluch besiegen und von Anfang an die Weichen auf Sieg stellen. Nach Anpfiff brauchten die Gäste einige Minuten, um am Spiel teilzunehmen. Das Trainergespann musste auf drei Positionen gegenüber der Sieger-Elf von Hammer umbauen: Splettstößer, Bettac und Haase waren verhindert, sodass Rippka, Ehmke und Lankow von Anfang an zeigen konnten, warum auch sie eine Berechtigung zum Auflaufen in der Startformation haben. Nach ca. 10 Minuten dann die erste große Aktion der Plöwener, die Rieck am Strafraum freispielen. Eine Körpertäuschung reichte aus, um sich in Schuss-Position zu bringen. Der Schlenz ins lange Eck fand auch sein Ziel und somit stand es 1 zu 0. Plöwen wie aufgedreht stürmte weiter nach vorne, hatte aber auch das ein und andere Mal Glück, dass Strasburg ihre Chancen überhastet abgeschlossen hatte. Nach knapp 20 Minuten war es wiederum Rieck, der die 2 zu 0 Führung markierte. Diesmal wurde er grandios in die Schnittstelle geschickt, der Strasburger Schlussmann zögerte und so konnte der Neuzugang im Sturm des FRV sein zweites Tor erzielen. Strasburg erhöhte weiter den Druck und spielte frech nach vorne. Die Bemühungen jedoch trugen noch keine Früchte. Auffällig war aber, dass man viele Fouls um den eigenen Strafraum provozierte und der Gastgeber somit auch über Standards gefährlich wurde. Doch es kam wiederum anderes, denn Hackbarth erhöhte nach 30 Minuten auf 3 zu 0. War es das für Strasburg?! Vorweg, nein! Freistoß von 18 Metern in den Strafraum des FRV Plöwen: Eigentor zum 3 zu 1. Strasburg fuhr nun weiter auf Hochtouren und konnte immer wieder brandgefährlich vorstoßen, Plöwen wackelte ohne Grund und musste dennoch vor der Halbzeit das bittere 3 zu 2 hinnehmen. In der Halbzeit entschied der Trainer J. Riemer, die Taktik in Hälfte zwei zu ändern. Wittkopp rückte vom linken Lauf auf die Doppelsechs mit Neumann, Hobom ersetzte Rippka und somit rückte Rieck auf der linken Seite im Sturm vor. In den 45 Minuten konnte der FRV Plöwen defensiv besser überzeugen und ließ wenige Chancen zu. Die herausgespielten Chancen für den FRV wurden jedoch nicht genutzt. Strasburg kam nun kaum noch zum Zuge, wenn aber, dann über Fernschüsse und Ecken. Doch wer den Sack nicht zu macht, bekommt meistens die Strafe. Harte Strafe, die den FRV Plöwen bitter traf. In der 94. Minute musste man Widerwillen den Ausgleich hinnehmen. Nach einer vermeintlichen Abseitsposition war es wichtiger, den Schiri diese mündlich nochmal aufzuzeigen in einem Rudel an Defensivleuten. Strasburg nahm dieses Geschenk an, führte den daraus resultierenden Einwurf schnell aus und der später umjubelte Torschütze schob am Keeper des FRV vorbei. In den letzten zwei Minuten versuchte Plöwen noch alles, scheiterte jedoch am Keeper. Die Punkteteilung geht in Ordnung. Strasburg mit einer ordentlichen Partie, der FRV Plöwen fahrlässig im zweiten Punktspiel. Nun heißt es aber Pokalspiel gegen Viereck in der Kutzow-Arena. (sw)