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6. Spieltag - SV Traktor Wilsickow gegen FRV Plöwen - Saison 2012/13 - Kreisliga Vorpommern-Greifswald, Staffel Süd




Vereinswappen SV Traktor Wilsickow SV Traktor Wilsickow - FRV Plöwen
3 : 0 (1 : 0)
Vereinswappen FRV Plöwen


Anstoß: Sonntag, 07.10.2012 - 14:00 Uhr
Wetter: 13°C, wolkig
Zuschauer (bei Heimspielen): /


Aufstellung FRV Plöwen:

TOR: E. Wörmsdorf
ABWEHR: P. Haase, R. Neumann, T. Kaminski, D. Splettstößer
MITTELFELD: T. Erdmann, A. Sanow (C), M. Peschke, S. Wittkopp
STURM: S. Hübscher, X. Rieck


Spielverlauf:

Ball 1:0 / FE (25. min)
Gelbe Karte R. Neumann (43. min)
Einwechslung E. Ehmke für R. Neumann (44. min)
Gelbe Karte P. Haase (60. min)
Ball 2:0 (65. min)
Gelbe Karte S. Wittkopp (70. min)
Ball 3:0 / FE (70. min)
Einwechslung T. Rippka für S. Hübscher (75. min)
Einwechslung R. Wittkopp für T. Erdmann (80. min)


Erste Saisonniederlage für Plöwen - die Löwen einfach zu zahm im Angriff

Der FRV Plöwen konnte in Wilsickow überhaupt nicht überzeugen und muss somit die erste Saisonniederlage hinnehmen. Zum zweiten Mal in Folge können die Löwen aus Plöwen keinen Treffer verbuchen und starten somit eine kleine Negativserie, der sonst so starken Offensive. Alle waren sich einig: Uns fehlte der Zug zum Tor!

Es sollte ein richtungsweisendes Spiel werden, denn mit einem Sieg hätte man weiter an den vorderen Tabellenplätze schnuppern können. Doch die Löwen aus Plöwen waren an diesem Tag einfach zu zahm und überzeugten über 90 Minuten nur phasenweise. Es waren immer nur die ersten 15 Minute einer jeden Hälfte, in der die Riemer-Elf Druck aufbauen konnte. Im Abschluß bleibt der FRV Plöwen auch im zweiten Spiel in Folge ohne Erfolg. Die Anfangsphase gehörte klar dem FRV, der sich gut aufgestellt die ersten Chancen erarbeitete. Die Heimmannschaft tat sich zunächst schwer und tastete sich nur allmählich an das Tor von E. Wörmsdorf an. Das Spiel war geprägt durch sehr viele versteckte und unfaire Fouls. Der FRV Plöwen ließ sich davon anstecken, wies lautstark auf etliche Aktionen hin und vergaß dabei dann völlig das Fußballspielen. Die erste große Chance der Hausherren knallte mit voller Wucht gegen die Latte, von wo aus der Ball dann in ein Gewühl liegen blieb. Der anschließende Abschluß eines Wilsickowers traf den fallenden FRV-Abwehrspieler am Arm. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß, sah das vorher getätigte Foulspiel jedoch nicht, welches der Auslöser des Fallens des besagten Defensivakteur war. Sei es drum, der Wilsickower traf eiskalt zur 1 zu 0 Führung. Nun war teilweise alles aus den Köpfen der Spieler des FRV Plöwen, was das Trainergespann vor dem Anpfiff der Start-Elf auf dem Weg mitgenommen hatte. Lautstarke Diskussionen machten sich nun breit und es sah so aus, als ob beide Mannschaften die erste Halbzeit nicht vollzählich überstehen würden. Splettstößer konnte einen Abstauber noch vor der Linie retten, nachdem Wörmsdorf mit schneller Reaktion den Ball noch an die Latte lenkte. Das Trainergespann reagierte auf das zerfahrene Spiel und musste den Gelb-Rot gefährdeten R. Neumann ersetzen. In der Halbzeitpause mahnte J. Riemer zum Runterkommen. Es war noch alles drin im Spiel. Voller Tatendrang ging der FRV Plöwen die zweite Hälfte an und konnte sich auch die ein oder andere Mini-Chance erarbeiten. Es waren aber kaum zwingende Schüße auf's Tor, sodass man keine wirkliche Gefahr auf das Tor der Hausherren ausstrahlen konnte. In einer Druckphase des FRV Plöwen dann zwei kapitale Aussetzer binnen fünf Minuten des linken Läufers S. wittkopp, der erst einmal über den Ball trat, sodass der Gegenspieler alleine auf das Tor zulaufend den Ball ins lange Eck zum 2 zu 0 schob. Kurze Zeit später wusste sich jeniger nicht anders zu helfen, als seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum zu stoppen. Der folgerichtige Strafstoß wurde zum 3 zu 0 verwandelte und war somit auch die Vorentscheidung. Wörmsdorf zeige nochmal sein ganzen Können, als er einen Kopfball noch auf der Linie mit glänzender Parade rettete. Plöwen versuchte immer wieder zurück ins Spiel zu kommen, welches aber nur in Ansätzen gelang. Großchancen wurden in dieser Phase jedoch zu unkonzentriert vergeben. Fazit: Wilsickow belohnt sich dank besserer Chancenverwertung, bei Plöwen vermisste man die Durchschlagskraft gerade im Offensivspiel. Nun muss es aber für den FRV Plöwen heißen: Mund abputzen und in zwei Wochen im Heimspiel gegen Viereck wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegen Rollwitz kann man am kommendem Wochenende aber schon die ersten Signale setzen! (sw)