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7. Spieltag - FRV Plöwen gegen Vierecker SV 90 - Saison 2012/13




Vereinswappen FRV Plöwen FRV Plöwen - Vierecker SV 90
5 : 0 (3 : 0)
Vereinswappen Vierecker SV 90


Anstoß: Sonntag, 21.10.2012 - 14:00 Uhr
Wetter: 18°C, sonnig
Zuschauer (bei Heimspielen): 80


Aufstellung FRV Plöwen:

TOR: E. Wörmsdorf
ABWEHR: P. Haase, D. Splettstößer, T. Kaminski
MITTELFELD: R. Wittkopp, R. Neumann, A. Sanow (C), E. Ehmke, S. Wittkopp
STURM: S. Bettac, X. Rieck


Spielverlauf:

Ball 1:0 S. Bettac (12. min)
Ball 2:0 S. Bettac (25. min)
Ball 3:0 A. Sanow (25. min)
Einwechslung T. Rippka für E. Ehmke (55. min)
Ball 4:0 S. Bettac (56. min)
Einwechslung T. Erdmann für S. Bettac (60. min)
Einwechslung A. Hobom für P. Haase (60. min)
Ball 5:0 T. Rippka (80. min)


Plöwen mit viel Engagement zum Sieg - S. Bettac feierte gelungenes Comeback

Der FRV Plöwen musste unbedingt drei Punkte holen, um in Schlag-Distanz an die vorderen Tabellenplätze zu bleiben. Bettac konnte nach langer Verletzungspause sein Debüt in der Start-Elf feiern und hatte maßgeblichen Anteil am Heimerfolg. Plöwen bleibt auch zum zweiten Mal in dieser Saison hinten zu Null!

Die Löwen aus Plöwen verteidigten souverän ihr Revier am 7. Spieltag der Kreisliga Vorpommern-Greifswald, Staffel Süd gegen den Gast aus Viereck. Über 80 Zuschauer fanden den Weg in die Kutzow-Arena, um den FRV Plöwen bei der Punktejagd zu unterstützen. Der Vierecker SV, in Weiß spielend, war gut besetzt und hatte sich auch einiges vorgenommen nach drei sieglosen Partien in Folge. Der FRV Plöwen war ebenso im Zugzwang, denn aus den letzten zwei Ligapartien konnte die Riemer-Elf lediglich einen Punkt holen (0 zu 0 gegen Berholz, 0 zu 3 gegen Wilsickow) und schied zudem gegen Rollwitz in der zweiten Hauptrunde des Krombacher Kreispokals aus! Zur Freude aller FRV-ler feierte Bettac sein Start-Elf Comeback (nach einer Verletzung am Fuß), was mehr als ein gelungenes war. Mit drei Toren (zwei davon im ersten Durchgang) und einer Vorlage war Bettac der Mann über 90 Minuten in diesem Kreisliga-Spiel. Die Hausherren um Kapitän Sanow begannen engagiert und spielten sich viele Chancen heraus. Viereck konnte von Anfang an nicht wirklich sein Spiel aufziehen. Krohn, einer der gefährlichsten VSV-Kicker, wurde gut gestellt und kam kaum zur Entfaltung. Diese Maßnahme erwies sich als probates und erfolgreiches Mittel. Lediglich ein direkter Freistoß des VSV, der vom Plöwener Hintermann Wörmsdorf mit den Fingerspitzen noch an die Latte gelenkt wurde, war die einzige nennenswerte Chance bei den Gästen im ersten Durchgang. Plöwen hingegen mit einer großen Spielfreude und dem nötigen Biss zum Tor - wollte man doch unbedingt vorzeitig die Entscheidung herbeiführen. Der quirlige Bettac brachte fast im Alleingang die Vierecker Defensive zum Verzweifeln und eröffnete den Torreigen in Minute 12. Knapp 15 Minuten später, nach feinem Solo von Bettac, erhöhte dieser auf 2 zu 0. Plöwen spielte nun wie im Rausch und hatte deutliche Vorteile im Ballbesitz und Spielaufbau. Zu diesem Zeitpunkt hatte man das Zepter 100prozentig in der Hand und agierte überlegt von hinten heraus. Nach einer gelungen Kombination auf der rechten Seite ist es Bettac, der mit seiner Vorlage das 3 zu 0 durch Sanow vorbereitete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung auch in dieser Höhe völlig verdient. Danach stellten die Plöwener aber unverständlicherweise das Fußballspielen bis zur Halbzeit ein, standen aber dennoch so gut im Defensivbund, dass die Gäste weder zum Abschluß kamen, noch gefährlich wurden. Nach dem Seitenwechsel dann ein ähnliches Spiel mit deutlichen Vorteilen für die Löwen aus Plöwen. Der Schiedsrichter Kaun hatte zu jeder Zeit das Spiel im Griff und musste kaum ins Geschehen eingreifen. Ein Verdienst auch durch beide Mannschaften, die in der Fairness-Tabelle die Plätze Eins (VSV) und Zwei (FRV) belegen. Der FRV Plöwen nahm die erschreckende Harmlosigkeit der Gäste dankend an und erhöhte wiederum durch Bettac in der 56. Minute zum 4 zu 0, was dann auch die Vorentscheidung war. Langsam aber sicher hingen die Köpfe der Protagonisten des VSV immer tiefer und die Körpersprache sagte alles andere als das man das Spiel noch unbedingt drehen wollte. Auch die Einwechslungen konnten nicht zum nötigen Aufschwung des VSV verhelfen. Auf Seiten des FRV Plöwen gab es in Minute 55 dann nochmal eine Schreck-Sekunde: Ehmke, der bis dato zusammen die Sechser-Rolle mit Neumann souverän spielte, musste verletzt raus (Verdacht auf eine Verletzung am Meniskus). Dafür kam dann Rippka in die Partie, der sich neben Bettac im Sturm einordnete. Rieck wich in die zentrale Position hinter den Spitzen aus. Das Trainer-Gespann um J. Riemer schöpfte dann in der 60. Spielminute das volle Wechselkontigent aus und brachte Erdmann für den stark aufspielenden R. Wittkopp, sowie Hobom für den sicher agierenden Haase. Alle Einwechslungen kämpften sich in die Partie und konnten weitere Akzente im Spielaufbau des FRV setzen. Rippka stellte mit seinem Tor in der 80. Minute, nach Vorlage von S. Wittkopp, den Endstand von 5 zu 0 her. Die Anhänger des FRV Plöwen waren völlig zufrieden und waren erfreut über die Antwort nach den mauen Vorstellungen in den letzten drei Partien (2x Liga, 1x Pokal). Viereck hingegen musste die vierte Niederlage in Folge einstecken und rutscht in der Tabelle auf Platz 10 ab. Der FRV Plöwen (4.) muss am nächsten Wochenende zum schweren Auswärtsspiel in Ueckermünde gegen den UTV ran. (sw)