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7. Spieltag - FRV Plöwen gegen SV Fortuna 96 Heinrichswalde - Saison 2013/2014




Vereinswappen FRV Plöwen

FRV Plöwen - Fortuna Heinrichswalde


1 : 1 (1 : 1)

Vereinswappen SV Fortuna 96 Heinrichswalde


Anstoß: Sonntag, 13.10.2013 - 14:00 Uhr
Wetter: 15°C, heiter
Zuschauer (bei Heimspielen): 64

Vorbericht:
Nach der Kür (Pokalspielsieg in Boock am letzten Sonntag) kommt die Pflicht und die heißt zu Hause gegen Heinrichswalde zu gewinnen. In der letzten Saison gewannen die Löwen aus Plöwen gegen Heinrichswalde mit 2 zu 0 (zum Spielbericht). Die Spiele gegen die Fortuna sind aber alles andere als feinste Kost. Der derzeitige Tabellenzwölfte machte es den Löwen aus Plöwen in der Vergangenheit oftmals schwer und erwies sich als unangenehmer Gegner. Trotzdem werden die drei Punkte für die Riemer-Elf fest eingeplant, gerade weil der FRV auch als Favorit in diese Spiel geht. Wir hoffen auf eine volle Hütte!



Aufstellung FRV Plöwen:

TOR: E. Wörmsdorf
ABWEHR: C. Erdmann, T. Kaminski, A. Staszkiewicz, A. Lankow
MITTELFELD: S. Wiesner, A. Sanow (C), X. Rieck, S. Wittkopp
STURM: D. Splettstößer, E. Manthe


Spielverlauf:

T. Erdmann für S. Wiesner (28. min)
T. Erdmann (30. min)
0:1 / FE (30. min)
1:1 A. Sanow (40. min)
A. Staszkiewicz (55. min)
R. Neumann für X. Rieck (55. min)
S. Hübscher für A. Lankow (70. min)


Heinrichswalder Bollwerk hält stand – Plöwen nur mit Remis gegen die Fortuna

Der FRV Plöwen verschenkt im Spiel gegen Heinrichswalde zwei wichtige Punkte und somit Tabellenplatz 2. Die Riemer-Elf wirkte in weiten Phasen der Partie zwar sehr überlegen, konnte im Abschluss aber nicht überzeugen. Eine Fußball-Weisheit besagt: "Wer vorne die Tore nicht macht, wird hinten bestraft". Somit ging nach der Kür (Pokalweiterkommen in Boock), die Pflicht dann doch in die Hose.

Die Löwen aus Plöwen nahmen sich Großes vor für diesen Spieltag. Mit zuletzt zwei Siegen in der Liga und dem Einzug ins Achtelfinale des Kreispokals konnte die Mannschaft um Kapitän Sanow mit breiter Brust aufspielen. Trotz voller Kapelle, musste der FRV Plöwen auf Torjäger Behm verzichten. Auch Neumann musste angeschlagen aus der Startelf weichen. Somit mussten die Verantwortlichen etwas umbauen: Splettstößer im Sturm, Rieck hinter die Spitzen. Nach dem Anpfiff bis hin zur verletzungsbedingten Auswechslung von Wiesner hatte der FRV Plöwen klar das Zepter in der Hand und erspielte sich zahlreiche Chancen. Manthe und Rieck vergaben jedoch die besten Möglichkeiten. Nach der Einwechslung von Erdmann, verunglückte seine Kopfballrückgabe nur Sekunden nach der ersten Ballberührung zum Torhüter, sodass er im Eins-gegen-Eins dann energisch nachging, den Heinrichswalder aber regelwidrig störte. Der fällige Strafstoß war die bis dato erste Chance für die Gäste und prompt führten die Gäste. Plöwen nahm diese Herausforderung an und wollte in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit noch das Spiel drehen. Nach einem gelungenen Spielzug über die linke Seite, preschte der Hieb aus knapp 25 Meter von Lankow an die Latte. Von dort aus dann etwas glücklich zu Splettstößer, der mit feinem Augenmaß Manthe bediente. Dieser wiederum reagierte mannschaftsdienlich und legte auf den besser postierten Sanow auf, der ins lange Eck zum Ausgleich verwandelte. Mit dem 1 zu 1 ging es dann in die Pause. Die kurze Analyse ergab: Heinrichswalde stand tief, wir mit viel mehr Ballbesitz aber ohne Bewegung nach vorne. Das muss sich ändern! Die zweiten 45 Minuten wollte man nutzen, um gleich frühzeitig die Entscheidung herbeizuführen. Es sollte aber an diesem Tag einfach nicht sein. Es wurden noch einige Chancen herausgespielt: Wittkopp, Splettstößer, Manthe und ein zu lang geratener Freistoß von Sanow waren da die klarsten Versuche, den Siegtreffer zu erzielen. Heinrichswalde blieb der ersten Hälfte weiterhin treu, stand tief und sicher und rührte mit jeder verstrichenen Minute weiter Beton an. Kurz vor Schluss dann ein Aufreger, der die ganze Kutzow-Arena verärgerte. Der Schiedsrichter sah drei Meter danebenstehend angeblich nicht die unnatürliche Handabwehr des Heinrichswalder im eigenen Strafraum. Kein Pfiff. Kein Strafstoß. Es hieß Weiterspielen! Und das zum Erstaunen selbst aller 22 Akteure auf dem Rasen. Die Emotionen kochten nun hoch (dennoch blieb es eine faire Partie) und der FRV Plöwen warf alles in die Waagschale. Leider wurden die Bemühungen nicht belohnt. Somit konnte die Fortuna aus Heinrichswalde doch für eine kleine Überraschung sorgen und glücklich einen Punkt aus Plöwen entführen. Dafür erst einmal Glückwunsch! Für den FRV blieb die einzige Ernüchterung: Nicht verloren, aber auch nicht gewonnen. Nun geht es Sonntag nach Bergholz, mit einer Menge Wut im Bauch! Außerdem hat man auch noch eine kleine Rechnung von letzter Saison offen (nach 2 zu 0 Führung in der Nachspielzeit noch den Ausgleich bekommen). (sw)